Ich bin Richard Soyka. Senior Industrial Engineer bei einem Weltmarktführer in einer Industrienische, mit über 20 Jahren Erfahrung in Konstruktion, Produktentwicklung, Teamführung und Prozessoptimierung. Ich habe gelernt, wie Menschen unter Druck funktionieren, stolpern oder scheitern – und wie sie lernen und wachsen.


Ing. Richard Soyka, LSB i.A. unter Supervision

Im Sport, beim Bundesheer und in verschiedenen Organisationen vom Verein über Kleinunternehmen bis zum Konzern habe ich ein weites Spektrum von Menschen und ihren Arbeitsweisen kennengelernt. Als Ehemann und Vater einer Tochter kenne ich Freude und Herausforderung einer eigenen Familie. Als ehemaliger Volleyballspieler bis 2. Bundesliga und langjähriger Trainer ohne Lizenz habe ich Spielerinnen und Spieler von Anfänger:innen bis in die höchsten Amateurligen begleitet.


2008/09 Hallenvolleyball 2. Bundesliga

Was mich geprägt hat

Ich habe in meinem Leben dreimal neu gehen gelernt. Zwei größere Verletzungen – ein Meniskuseinriss und ein Knöchelbruch – haben meine sportliche Laufbahn beeinflusst. Nicht jede Rückkehr macht körperlich stärker, aber jede macht klüger über das, was Menschen aushalten und woran sie wachsen.


2001 Beachvolleyball A-Cup Donauinsel, Wien

Mein Denken und meine Arbeit sind geformt von Menschen wie Jesper Juul, Daniel Kahneman, Russell Barkley, Brene Brown, Angela Saini und Simon Sinek, von Coaches wie Karch Kiraly, Mike Hebert, Andrea Giani, Nikola Grbić und Ralf Rangnick, und von der Welt der Erzähler von Tolkien über Pratchett bis Köhlmeier. Ich arbeite situativ und progressiv, nicht nach Schema.


Engagement

Ich engagiere mich beim Verein ADAPT:

  • Selbsthilfegruppe für Männer mit ADHS jeden zweiten Freitag im Monat
  • Projektleiter beim Projekt “Alle anders, alle gleich.”

Mein Weg in die Beratung

Seit April 2026 bin ich Lebens- und Sozialberater in Ausbildung unter Supervision. Ich absolviere derzeit die NLP-Practitioner-Ausbildung, danach folgen Mentalcoach und der Abschluss als LSB mit Gewerbeprüfung 2029. The Art of Friction ist der Raum, in dem ich diesen Weg sichtbar mache – ehrlich, direkt, auf Augenhöhe.


Schwerpunkte

Ich arbeite mit vier Themenbereichen, die sich überschneiden und ergänzen. In jedem Bereich bringe ich eigene Erfahrung mit – nicht nur Methodik.


Führung mit Reibung

Coaching für direkte Führungskräfte, Teamleiter:innen und Gründer:innen, die einen eigenen Stil entwickeln statt einem Lehrbuch zu folgen.

Für wen Für dich, wenn du Verantwortung für Menschen trägst und merkst, dass die Antworten aus Management-Seminaren in deinem Alltag nicht greifen. Für dich, wenn du dich zwischen Anspruch und Realität reibst. Für dich, wenn du eine Rolle ausfüllst, in die du hineingewachsen bist – und jetzt merkst, dass dir niemand erklärt hat, wie das eigentlich geht.

Worum es gehen kann Den eigenen Führungsstil schärfen. Schwierige Gespräche vorbereiten und führen. Vertrauen aufbauen, ohne zu verbiegen. Konflikte nicht moderieren, sondern klären. Mit Druck umgehen, ohne ihn nach unten weiterzugeben. Den Unterschied zwischen Position und Autorität verstehen.

Mein Hintergrund Über 20 Jahre Industrieerfahrung in Produktentwicklung und Teamführung, Senior Industrial Engineer bei einem Weltmarktführer. Milizoffizier (Leutnant a.D.) mit 15 Jahren Bundesheererfahrung. Mein Denken über Führung ist geprägt von Simon Sinek (Start with Why, Trust over Performance), von situativer Führung und von der Erfahrung, sehr unterschiedliche Organisationskulturen von innen erlebt zu haben.


Neurodivergenz im Erwachsenenalter

Begleitung für Menschen mit ADHS oder AuDHS, für Angehörige, für Teams und Führungskräfte, die mit neurodivergenten Mitgliedern arbeiten.

Für wen Für dich, wenn du als Erwachsene:r eine ADHS- oder Autismus-Diagnose bekommen hast und jetzt sortieren willst, was das für dein Leben bedeutet. Für dich als Partner:in, Elternteil oder Kolleg:in, der oder die verstehen will, was wirklich los ist. Für dich als Führungskraft, in deren Team Neurodivergenz eine Rolle spielt – als Stärke und als Herausforderung. Für dich als Gründer:in, der oder die selbst neurodivergent ist und ein Team aufbaut.

Worum es gehen kann Die eigene Funktionsweise verstehen lernen. Strategien finden, die zu deinem Gehirn passen statt gegen es zu arbeiten. Beziehungen so führen, dass Neurodivergenz nicht zur dauerhaften Reibungsfläche wird. Im Beruf Bedingungen schaffen, unter denen du nicht trotz, sondern mit deiner Veranlagung leistungsfähig bist. Scham und Missverständnisse abbauen, die sich oft über Jahre angesammelt haben.

Mein Hintergrund Engagement beim Verein ADAPT als Leiter der Selbsthilfegruppe für Männer mit ADHS und als Projektleiter von “Alle anders, alle gleich.” Mein fachlicher Zugang ist geprägt von Russell Barkley und der aktuellen Forschung zu exekutiven Funktionen, von Daniel Kahneman zur Frage, wie unterschiedlich Menschen denken und entscheiden.


Mentale Stärke im Sport

Begleitung für Athlet:innen, Trainer:innen und Eltern von Nachwuchssportler:innen.

Für wen Für dich als Sportler:in, der oder die an einem Plateau steht, das nicht technisch ist. Für dich als Trainer:in, die mit einem Spieler oder einer Spielerin nicht weiterkommt und merkt, dass das Problem mental ist – aber niemand in deinem Umfeld dafür Worte hat. Für dich als Elternteil, das die Last spürt, ein talentiertes Kind zu begleiten, ohne ihm im Weg zu stehen. Für dich nach einer Verletzung, wenn die körperliche Heilung weiter ist als die mentale.

Worum es gehen kann Spielintelligenz schärfen. Mit Druck, Erwartungen und Selbstzweifeln umgehen. Den Übergang nach einer Verletzung psychisch begleiten. Die Beziehung zwischen Spieler:in und Trainer:in oder zwischen Beach-Partner:innen klären. Eltern dabei unterstützen, ihrem Kind das richtige Gegenüber zu sein.

Mein Hintergrund 25 Jahre Volleyball – als Spieler bis in die 2. Bundesliga, als Beachvolleyballer mit bester Platzierung Nr. 38 in Österreich. Langjähriger Trainer ohne Lizenz, der Spielerinnen von Anfängerinnen bis in höchste Amateurligen und Landesmeisterschaften begleitet hat. Eigene Erfahrung mit Verletzungen, die eine Laufbahn verändern – und mit dem Weg zurück. Mein Coaching-Denken ist geprägt von Karch Kiraly, Mike Hebert, Andrea Giani, Nikola Grbić und Ralf Rangnick.


Lebensübergänge

Begleitung in Phasen, in denen das Alte nicht mehr passt und das Neue noch keine Form hat.

Für wen Für dich, wenn du in einer beruflichen Veränderung steckst – einem Wechsel, einem Aufstieg, einem Ausstieg, einer Neuorientierung. Für dich nach einer körperlichen Veränderung, einer Verletzung, einer Diagnose, einer Krankheit, die dein Leben anders sortiert hat als geplant. Für dich, wenn die Familie sich verändert – Kinder werden älter, Eltern werden älter, eine Beziehung formt sich neu oder löst sich. Für dich in der Lebensmitte, wenn vieles funktioniert und trotzdem etwas drängt.

Worum es gehen kann Den Übergang nicht überspringen, sondern bewusst gehen. Die Geschichte sortieren, die du dir selbst erzählst. Erkennen, was du mitnimmst und was du loslässt. Den Mut finden, das Neue zu beginnen, bevor es perfekt durchdacht ist. Aushalten, dass es eine Zeit lang unklar bleibt.

Mein Hintergrund Ich lebe gerade selbst einen solchen Übergang – vom Senior Industrial Engineer zum Coach und Berater. Ich habe in meinem Leben dreimal neu gehen gelernt, im wörtlichen Sinn nach Verletzungen. Mein Zugang verbindet Methoden aus NLP und Mentalcoaching mit dem, was ich von Jesper Juul, Michael Köhlmeier und vielen Erzählern darüber gelernt habe, wie Menschen mit Veränderung umgehen.


Wie wir arbeiten

Ein Erstgespräch ist immer kostenfrei und unverbindlich. Wir klären darin, ob es zwischen uns passt, woran du arbeiten willst, und in welchem Setting das im Rahmen meines aktuellen Ausbildungsstandes möglich ist.

Sitzungen finden in angemieteten Praxisräumen in Wien oder online statt. Einzelsitzungen, Sitzungsreihen und Sparring-Formate für Führungskräfte sind möglich.